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3. Rainer-Lotsch-Gedenkturnier wieder eine gelungene Veranstaltung

Das Teilnehmerfeld (v.l.n.r.): Bernd Bauerfeind, Berndt Koglin, Reiner Graulich, Egon Strupert, Fritz Kraut, Wolfgang Pawlak, Arno Kempf, Kurt Bley, davor Jörg Müller, Norbert Ermer, Eberhard Harm und Lutz Pretzsch




In Anwesenheit der langjährigen Lebensgefährtin von Rainer Lotsch, Margrit Muskewitz, und mit Unterstützung von Kurt Bley fand am 27. Dezember 2019 das 3. Rainer-Lotsch-Gedenk-turnier unserer Freizeit-Seniorengruppe statt.Genau vor 20 Jahren, im Sommer 1999, war es Rainer, der es den sechs Sportlern der ehemaligen Betriebssportgruppe Tischtennis des VEB Wärmeanlagenbau auf der Suche nach einer Trainings- und Spielstätte ermöglichte, die GT-Halle in der Paul-Heyse-Straße mit zu nutzen. Dafür sind wir ihm und dem Verein bis heute dankbar. In den Folgejahren wuchs diese Seniorengruppe auf mehr als 20 Freizeitspieler an. Die Mehrzahl von ihnen ist heute zwischen 75 und 85 Jahre alt, und wir spielen fast nur Doppel.

Margrit hatte wieder eine Bild- und Textsammlung über Rainer und seine Erfolge auf dem Gebiet des Sports, vor allem aber als Manager von "3B Berlin Tischtennis" und von "seiner" Bundesliga-Damenmannschaft mitgebracht und mit diesem 3. Doppelturnier wollten wir nicht nur an 20 Jahre Paul-Heyse-Straße erinnern, sondern auch die Erinnerung an Rainer wachhalten, der in diesem Jahr 80 Jahre alt geworden wäre. 

Vor Beginn des Turniers versammelten sich alle Teilnehmer um das Bild von Rainer und die beiden neuen Pokale, die unser Sportfreund Jörg Müller wieder liebevoll selbst für das Sieger-Doppel gefertigt hatte. Eberhard Harm hielt die Eröffnungsrede mit dem Hinweis, dass die Siegerehrung diesmal später in der Gaststätte "Budike" stattfinden wird, wo sie – wie bereits im Vorjahr - durch unseren Präsidenten Alexander Teichmann vorgenommen wird. 

Fritz und Reiner verdiente Turniersieger

So sehen Sieger aus: Reiner Graulich und Fritz Kraut bei der Pokalübergabe durch ttc-Präsident Alexander Teichmann (Mitte)

Leider musste das Damen-Doppel wegen Erkrankung von Gudrun Greiser kurzfristig absagen, aber wir waren trotzdem wieder sechs Doppel, die mit Freude am Spielen antraten.  

Nach drei Stunden Kampf "Jeder gegen Jeden" mit drei Gewinnsätzen standen der diesjährige Pokalgewinner und die Platzierungen wie folgt fest:

Mit 5:0 Spielen und 15:5 Sätzen wurde die Paarung Fritz Kraut/Reiner Graulich überlegen Turniersieger 2019. Herzlichen Glückwunsch!  

Gleich drei Doppel hatten je drei Spiele gewonnen und zwei Spiele verloren, so dass die Sätze über die weitere Platzierung entscheiden mussten.

Den 2. Platz belegten gemeinsam mit je 12:10 Sätzen die Doppel Kurt Bley/Norbert Ermer und Wolfgang Pawlak/Eberhard Harm (Turniersieger 2018).

Mit nur 11:9 Sätzen blieb für die Turniersieger von 2017, Bernd Bauerfeld/Egon Struppert, nur der 4. Platz.

Sehr gut spielte auch das Doppel Arno Kempf/Lutz Pretzsch, die knapp mit 2:3 Sätzen gegen Kurt/Norbert und Wolfgang/ Eberhard verloren, sich jedoch durch ein umkämpftes 3:2 gegen das Doppel Jörg Müller/Berndt Koglin den 5. Platz sicherten.

Das Wichtigste aber war für uns alle die Freude am Spiel, am sportlichen Miteinander und an unserer sportlichen Tradition.

Wie zu Beginn angekündigt, ging es dann anschließend zur Siegerehrung und Überreichung der Pokale durch unseren Präsidenten Alexander Teichmann in das altdeutsche Wirtshaus "Budike".

Bei dieser Gelegenheit würdigte unser Präsident nochmals das Engagement unserer Seniorengruppe im Verein, das Andenken an Rainer in Ehren zu halten.
Er informierte uns auch über die nächsten baulichen Veränderungen in der GT-Halle sowie über die sportlichen Zielstellungen der Damen im Jahr 2020, beginnend mit der Pokalmeisterschaft am 5. Januar in Pforzheim. Auch Margrit und Kurt sind als Zuschauer wieder dabei.

Zusammenfassend bleibt festzustellen, dass allen Teilnehmern dieses 3. Turnier zwischen Weihnachten und Silvester im Gedenken an Rainer wieder viel Freude und Spaß gemacht hat. Nach einem guten Essen verabschiedeten sich alle mit den besten Wünschen für das kommende Jahr und wenn alle gesund bleiben, könnte es 2020 das 4. Gedenkturnier geben.

Bericht: Eberhard Harm   

Dank an dieser Stelle vonseiten des Vorstands an Margrit Muskewitz und Eberhard Harm, die mit großem Engagement und viel Liebe zum Detail dieses Turnier vorbreitet und durchgeführt haben!