eastside schlägt Weil 6:3
Wie erwartet, hat der ttc berlin eastside „am Tag danach“ das vorgezogenes Bundesligaspiel gegen den ESV Weil gewonnen und damit zumindest vorübergehend die Tabellenführung in der 1. Bundesliga Damen übernommen.
Doch die Südbadenerinnen, derzeitiges Tabellenschlusslicht der stärksten Liga Europas, verkauften sich teuer und waren beim 3:6 in der Hauptstadt gar nicht so weit von einem Punktgewinn entfernt.
Einen Tag nach dem Pokaltriumph an gleicher Stelle waren Nana und Yaping im vorderen Paarkreuz nicht zu schlagen. Shan, die sich schon beim Pokalturnier wieder in alter Form präsentierte, besiegte Izabela Lupulesku mit 3:0 und Hana Arapovic mit 3:1, während Defensivstrategin Ding mit 3:1 gegen Arapovic und 3:2 gegen Lupulesku erfolgreich war. Zweifach punktete auch Sabina Surjan im hinteren Paarkreuz (jeweils 3:1 gegen Vivien Scholz und Polina Dobreva).
Der ESV zeigte sich einmal mehr äußerst doppelstark. Sowohl Lupulesku/Scholz (3:1 gegen Shan/Surjan) als auch Arapovic/Dobreva (3:0 gegen Ding/Neumann) waren erfolgreich. Dobreva war es auch, die mit einem 3:1-Erfolg über die am Samstag 13 Jahr alt gewordene Josi Neumann für den einzigen Einzelpunkt des Teams aus dem südbadischen Dreiländereck sorgte. Insgesamt 20:15 Sätze und 339:305 Bälle zugunsten des frischgebackenen Pokalsiegers bei fast drei Stunden Spieldauer zeigen, dass es eine durchaus spannende Partie war und gewiss kein einseitiger Langweiler.
eastside-Präsident Alexander Teichmann zeigte sich zufrieden. „Verständlich, dass sich unsere Mannschaft heute ein bisschen schwer getan, nach dem Pokal war die Spannung etwas zurückgegangen“, stellte Teichman fest. „Unser Gegner hat sich sehr gut verkauft und uns das Leben schwer gemacht. Vielen Dank an alle Zuschauer, die trotz des ungewöhnlichen Zeitpunkts gekommen sind. Sie haben ein unterhaltsames Spiel erlebt.“