6:2 Sieg zum Rückrundenstart in Bingen
TTG Bingen/Münster-Sarmsheim – ttc berlin eastside 2:6
Letztlich keine Chance auf einen Punktgewinn gegen den Meisterschaftsfavoriten hatte das krankheitsbedingt ersatzgeschwächte Team aus Rheinhessen, das wenigstens wieder auf drei Stammspielerinnen zurückgreifen konnte.
Der frischgebackene Pokalchampion aus der Hauptstadt gab sich gegen das aufopferungsvoll kämpfende Bingen, das im vorderen Paarkreuz durchaus Duftmarken setzen konnte, keine echte Blöße.
Die Gastgeberinnen konnten einen Doppelpunkt durch Lea Rakovac und Karolina Mynarova ergattern und zudem einen Einzelpunkt durch die einmal mehr starke Rakovac verbuchen, die Britt Eerland in fünf umkämpften Sätzen auf Distanz hielt. Doch mehr war nicht drin, die Qualität des eastside-Aufgebots war eben einfach höher, auch wenn es der TTG im zweiten Durchgang des oberen Paarkreuzes nochmals gelang, über die volle Distanz dagegenzuhalten.
Die Berliner Punkte besorgten vorne Nina Mittelham, die gegen Elena Kuzmina (3:0) und Lea Rakovac (3:2) gewann, sowie Britt Eerland, die Kuzmina schlagen konnte. Beide gewannen auch ihr gemeinsames Doppel. Hinten zeigte sich Josi Neumann sehr dominant beim 3:0 gegen Karolina Mynarova, während Sabina Surjan gegen Ersatzspielerin Miriam Lott kaum gefordert war.
Stark im Aufwind: Josi Neumann (Foto Roscher).
Beim Hauptstadtklub war man unter dem Strich zufrieden. „Leider war Bingen ja stark ersatzgeschwächt und so war es für unsere Spielerinnen schwer, die richtige Spannung aufzubauen“, so Präsident Alexander Teichmann. „Letztlich gelang dies aber doch ganz gut und alle wussten zumindest in den Einzeln zu überzeugen. Es war ein Arbeitssieg und wir sind einfach nur froh, dass die Punkte nach Berlin gehen.“
Mit dem Sieg festigt eastside den zweiten Platz in der aktuellen Tabelle und rückt einen Punkt näher an Tabellenführer Langstadt heran, da die Hessinnen zeitgleich im Match gegen Dachau einen Punkt abgeben mussten.
Bericht: Dr. Stephan Roscher
