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eastside setzt deutliches Ausrufezeichen                                                      … und die Gäste waren wir!    6:1 Auswärtserfolg gegen Weinheim

Ein echtes Bundesliga-Highlight vor toller, stimmgewaltiger Kulisse und ein klares Endergebnis, mit dem die wenigsten gerechnet hatten. Man war allgemein von einer engen, bis zum Schluss umkämpften Partie ausgegangen, doch die Hauptstädterinnen zogen abgezockt ihr Ding durch und zeigten ungemein stabile Nerven. Sie waren gekommen, um sich für die knappe Hinspielniederlage zu revanchieren und Platz eins ins Visier zu nehmen – und das gelang in eindrucksvoller Manier. Beide Teams waren zu fünft an den Start gegangen, Weinheim in Bestbesetzung, beim ttc eastside fehlte Shan Xiaona. Doch ihre Teamkolleginnen zeigten sich so sehr in Spiellaune, dass das Penholder-Ass in sportlicher Hinsicht an jenem Sonntagnachmittag nicht einmal vermisst wurde.

Das war SPITZE! Jessica, Sabina, Britt, Ding, Nina und Josi verabschieden sich mit TOP-Leistung in die Osterpause

Mit zwei Vier-Satz-Erfolgen im Doppel durch Nina Mittelham/Britt Eerland und Sabina Surjan/Josi Neumann stellte eastside frühzeitig die Weichen. Zwar gelang Bruna Takahashi gegen Britt Eerland der Anschluss, jedoch stellte die in Galaform auftrumpfende Nina Mittelham mit einem 3:0 gegen Yuan Wan den alten Abstand wieder her.
Mateja Jeger hätte ihr Team erneut heranbringen können, doch ihr Match gegen Sabina Surjan ging nach 2:0-Satzführung noch mit 2:3 verloren – Berlins Serbin bewies dabei Nervenstärke und siegte mit 17:15 im Entscheidungssatz.  Die nur im Einzel eingesetzte Ding Yaping demonstrierte gegen Sophia Klee ihr Können und ihre ganze Routine, um in drei engen Sätzen zu gewinnen.  Eine überragende Nina Mittelham machte anschließend gegen Bruna Takahashi den Sack zu – 11:8, 14:12 und 11:7 hieß es am Ende für die Nummer 13 der Welt, die maßgeblichen Anteil am Triumph des ttc eastside hatte.


Fazit

„308 Zuschauer, Wahnsinns-Stimmung, und dann 1:6!“ Weinheims Manager Christian Säger erkannte die überragende Leistung des Gästeteams aus der Hauptstadt an, wenngleich das Ergebnis zu drastisch ausgefallen sei: „Aber ehrlich. Berlin hat verdient gewonnen. Aber natürlich viel zu hoch. Sophia zweimal 9:9 und jeweils danach vier Kanten- und Netzbälle gegen sie. Mateja mit 2:0 Sätzen vorne und auch noch bei 10:8 im fünften zwei Kantenbälle gegen sich. Aber Berlin war besser und wir sind nicht sehr traurig über die Niederlage. Die Zuschauer waren überragend und auch Alexander Teichmann aus Berlin bestätigte das.“

„So langsam kommen wir in Fahrt und spielen konzentriert die Matches“, freute sich Berlins Präsident. Alexander Teichmann beeindruckte nicht zuletzt, wie das Team auch ohne seine Nummer eins auftrumpfte. „Die beiden gewonnenen Doppel waren natürlich ein Traumstart. Nina ist derzeit einfach schwer zu schlagen. Sie ist mittlerweile ein echter Leader, an dem sich die anderen orientieren“, so Teichmann. „Nach Minuspunkten sind wir Erster und wollen das auch bis zum Ende der Rückrunde bleiben.“

Triathlon zum Saisonfinale
Während die anderen Konkurrenten um den direkten Einzug in das Playoff-Halbfinale am 7. April nur noch ein Match absolvieren müssen – TTC 46 Weinheim (17:9 Punkte) gegen Bingen,  Langstadt (15:11) gegen Absteiger Böblingen und Dachau (14:12) gegen eastside, muss eastside (15:7) bis zum Saisonabschluss noch drei Spiele absolvieren: Der Triathlon beginnt am 5. April  in Kolbermoor, geht einen Tag später im badischen Sinzheim gegen SCHOTT Jena weiter und endet am Sonntag, 7. April in Dachau (07.04.). „Wir alle sind hoch motiviert. Am Ende dieser 2.200 km langen Deutschland-Rundfahrt wollen wir als Tabellenerster in die Playoffs einziehen. In Weinheim haben wir uns die Chance dazu erarbeitet", so Alexander Teichmann.

Text: Dr. Stephan Roscher/ eastside