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Halbfinale - wir kommen !
Yuka Kaneyoshi und Sabina Surjan waren im Rückspiel die Matchwinner.

Mit einem unglaublichen Teamspirit schaffen Yuka, Sabina, Mia und Josi einen sensationellen 6:2 Erfolg gegen das favorisierte Team vom SV DJK Kolbermoor und stehen damit im Playoff Halbfinale gegen den TSV Dachau 65.  

 

Die Vorzeichen vor dem Rückspiel waren klar. Gewinnt einer der beiden Teams ist das Halbfinale erreicht. Bei einem erneuten 5:5 wie am Freitag, hätte es das Golden Match im Anschluss gegeben. Beide Teams traten bis auf die Doppelpaarungen in der gleichen Aufstellung wie am Freitagabend an. Berlin stellte aber die Doppel um. Sabina / Josi spielten heute als Doppel 1. Diese Änderung erwies sich nicht als nachteilig, denn auch heute gewannen wir beide Doppel. Allerdings leistete Kolbermoor heute erheblich mehr Gegenwehr, denn Yuka und Mia mussten gegen Annett und Hana in den Fünften, den sie dann aber ungefährdet nach Hause brachten.  Alles lief dann ab wie Freitag, Annett gewann gegen Sabina, diesmal recht deutlich mit 3:0 und auch Yuka gewann wieder gegen Hana, allerdings auch bei wesentlich mehr Gegenwehr der Kroatin beim 3:2 für unseren "Abwehrstern". Wie Freitag stand es wieder bis zur Pause 3:1 für unser eastside Team. 

Nach der Pause begann aber die "Schwerstarbeit". Zuerst fand Josi gegen die junge Inderin Swastika Ghosh wiederum keine Mittel und verlor klar mit 0:3. Mia stand zugleich am anderen Tisch der sich heftig wehrenden Hongi gegenüber und musste alles in die Waagschale werfen, um als Sieger wieder von der Platte zu gehen. 1:0, 1:1, 2:1, 2:2 die Satzverläufe. Im Fünften hatte dann die 19jährige gegen die 56-jährige Hongi den längeren Atem und gewann 11:4 zum 3:2 Erfolg. Dieses Match hätte beim umgekehrten Ausgang das "Zünglein an der Waage" für den Gesamtausgang des Spiels werden können.  

Dann stand das mit Spannung erwartete "Schlüsselmatch" wieder auf dem Plan,  Annett Kaufmann vs. Yuka Kaneyoshi. Jeder dachte, dass es in diesem Match nun wesentlich enger in der "Höhle des Löwen" zugehen würde als wie in Berlin. Aber weit gefehlt. Yuka führte nach zwei Sätzen 2:0 und überließ der Annett nur ein schwer erkämpftes 12:10 im Dritten. Der Vierte war bis zum 7:6 für Yuka ausgeglichen, aber im Endkampf war Yuka einfach eine "coole Socke" und überlies der gefrusteten Annett keinen Ball mehr. Wie im Hinspiel konnte Annett Kaufmann gegen unser Abwehrass wiederum in 4 Sätzen nur 32 Bälle gewinnen. Damit stand es wie am Freitag 5:2 zu selben Zeitpunkt des Spielverlaufs. 

Das nun folgende kroatisch - serbische Duell zwischen Hana Arapovic und Sabina Surjan könnte nunmehr das "Zünglein an der Waage" werden. Und genau das wurde es. Lag Sabina in Berlin schnell mit 0:2 zurück und verlor das Match dann mit 1:3, drehte sie diesmal in Kolbermoor den Spieß um. 2:0 führte Sabina nun ihrerseits, musste sich aber einer harten Gegenwehr von Hana entgegenstellen, die zum 2:2 ausgleichen konnte. Aber im Fünften behielt Sabina im Endkampf die Nerven als sie nacheinander 3 Bälle gewann. 

Großer Jubel herrschte dann in unserem "Youngster - Team " als sie den ersten Matchball zum 3:2 ihres Matches verwandelte, was dann gleichbedeutend 6:2 für unser junges Team in diesem Viertelfinal-Rückspiel bedeutete. Wie schon in der Champions League hat unser Team wieder ihr ganzes Potential abrufen können und das Unmögliche möglich gemacht. Herzlichen Glückwünsch ! Ihr habt euch die strahlende Freude absolut verdient.

 

Yuka Kaneyoshi war der Garant zum 5:5 im Hinspiel des Playoff Viertelfinale

Bild: Bernd Guder, Freude über den Sieg vs. Annett Kaufmann zum zwischenzeitlichen 5:2

Was für ein Match gestern Abend!!! Da hat es niemanden auf den Sitzen gehalten im TT-DOME HEYSE25 beim spektakulären 5:5 zwischen diesen beiden "Klassiker - Kontrahenten". 

Eines wurde gestern Abend besonders deutlich, dass unser 18-jähriges japanisches Defensiv-Ass Yuka Kaneyoshi nicht nur ein Stabilitätsfaktor für den ttc berlin eastseide ist, sondern zumindest in der "Youngster-Teamaufstellung" die absolute Nr.1. Drei Siege hat sie gestern beigesteuert, erst im Doppel zusammen mit Mia Griesel und dann in den beiden Einzeln im oberen Paarkreuz mit jeweils 3:1, zuerst vs Hana Arapovic und dann im "großen Match" gegen Annett Kaufmann, die im dritten Satz der Verzweiflung nahe war. Interessant dabei ist, dass sie in beiden Matches den 1.Satz jeweils mit 11 :13 abgeben musste. Offenbar brauchte sie diesen ersten Satz, um sich auf die beiden einzustellen, denn danach konnten Hana sowie auch Annett nicht mehr viel ausrichten. Im Bild sieht man den Moment des Triumphes beim 3:1 Erfolg gegen Annett Kaufmann.

Bild: Bernd Guder

Man darf sehr auf das morgige Rückspiel in Kolbermoor gespannt sein, ob Arapovic und Kaufmann gegen die Abwehrspielweise von Yuka Lösungen finden können. Es wird sicher im oberen Paarkreuz bei beiden Teams keine Veränderungen geben. Aber auch Sabina Surjan hat sich gegen Annett Kaufmann sehr sehr verbessert und achtbar aus der Affäre gezogen. Ist sie am 4. April der Annett im Match nur "hinterhergelaufen" und hatte beim 1:3 keine Erfolgschance, war es gestern fast umgekehrt. Sabina machte das Spiel, führte nach Sätzen 2:0. Erst drei verlorene Matchbälle von Sabina beim 11:13 im 3.Satz ermöglichten es Annett Kaufmann überhaupt im Spiel zu bleiben und letztlich in 5 Sätzen das Spiel noch gewinnen zu können. Andererseits wäre der Zwischenstand zur 15 min - Pause 4:0 gewesen. Nach der Pause packte Mia vs gegen Hongi beim 3:1 noch einen drauf. Damit stände dann Kolbermoor komplett mit dem Rücken zur Wand. Da dann Yuka später gegen Annett siegte, wäre das Hinspiel mit einem 6:1 für eastseide bereits entschieden gewesen.  


Hätte, hätte Fahrradkette, aber man kann durch diese Dramaturgie des Spielverlaufs erkennen, wie knapp und eng es gestern zuging. Und auch die Statistik weist das aus: 20 :19 Sätze und 362:361 Bälle. Das Durchschnittsalter von eastseide betrug gestern übrigens 18,5 Jahre. Jeder der den Verjüngsweg von eastseide sehr sehr kritisch gegenüber stand oder immer noch steht wurde gestern eines Besseren belehrt. Auch eine Josi wird gestern mit ihren 15 Jahren, bei ihrem allersten!!! Playoff-Match im eastseide - Team viel dazu gelernt haben. Vor allem wenn man an das letzte Einzel gegen Hongi denkt: Geduld ist eben besonders gegen Abwehr gefragt, auch wenn es oft zu verlockend ist zu "schießen". Freuen wir uns auf den morgigen Sonntag, 14 Uhr. Trotz eventuellem  Golden Match sollten wir spätestens zum "Polizeiruf 110" Bescheid wissen, ob unser Team vor dem Champions League - Finale am 05. Juni gegen TTC Metz,  am 30. Mai bzw. 1.Juni nochmals in den"Halbfinal-Ring" muss. Zuzutrauen ist ihnen alles, siehe Tarnobrzeg.