Olympia 2024
Es hat nicht sollen sein – Traum von Bronze-Medaille geplatzt
Allein der Halbfinaleinzug unserer Damen-Mannschaft bei den Olympischen Spielen in Paris war eine Sensation.
Das erhoffte Wunder blieb am Ende leider aus. Nana, Wan und Annett unterlagen im Spiel um die Bronzemedaille dem hohen Favoriten Südkorea mit 0:3. Annett Kaufmann, Yuan Wan und Xiaona Shan beenden das olympische Turnier jedoch als beste europäische Mannschaft auf einem herausragenden vierten Rang.
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Nana und die „Mädels“ kämpfen um Medaillen
Trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Nina für den Mannschaftswettbewerb hat es die deutsche Damen-Nationalmannschaft bis ins Halbfinale und damit in die beiden Matches um die Medaillen geschafft.
Am Donnerstag (8.8.) geht es gegen die an Nummer 2 gesetzten Japanerinnen. Auf die Siegerinnen dieser Begegnung wartet am Samstag um 15 Uhr China. Die Verliererinnen kämpfen ebenfalls am Samstag bereits um 10 Uhr um die Bronze-Medaille.
Bedenkt man, dass „Team D“ erst den erneuten Ausfall von Ying Han und dann noch mitten im Wettbewerb das Aus von Nina wegstecken musste UND eingedenk der Tatsache, dass auch Nana seit Wochen an einer HWS-Verletzung laboriert, muss man vor der Leistung von Annett Kaufmann, Yuan Wan und Xiaona "Nana" Shan den Hut ziehen.
Wir in Berlin wissen mehr als viele andere, was Nana in den letzten Wochen gesundheitlich wegstecken musste. Nicht umsonst konnte Nana nicht im Playoff-Halbfinale gegen Dachau antreten. Im Finale gegen Weinheim stellte sie sich in den Dienst des Mannschaft und punktete im Doppel an der Seite von Nina – der Lohn dieses Einsatzes war für eastside die Deutsche Meisterschaft.
Jetzt hängt sich Nana im Doppel an der Seite von Yuan Wan voll rein. Gegen die USA und Indien haben die beiden gepunktet und den Grundstein für die späteren Erfolge gelegt. Drücken wir also alle unsere Daumen, dass es in den letzten beiden Spielen im Doppel für uns so weiterläuft und dass Annett ebenfalls auf Kurs bleibt und weiter frech aufspielt. Wer weiß: Vielleicht hauen ja Nana und Yuan im Einzel auch noch einen raus!
„Wir spielen natürlich die ganze Zeit auch für Nina und Yin. Die beiden haben es möglich gemacht, dass wir uns problemlos für Olympia qualifiziert haben," so Nana kurz vor dem Aufbruch in die Arena Paris Sud zum Halbfinale gegen Japan.
Aus nach Verletzungsdrama
Nina verliert in sieben Sätzen
„Damen-Einzel - 2. Runde Beste 32
Nina Mittelham - Pyon Song Gyong PRK 3:4 (6,9,-9,-8,-8,7,-7)
© Bildmotive: www.tischtennis.de |
topsport
Nina Mittelham
„Es ist sehr schwer zu verstehen, was da passiert ist. Ich habe super gespielt und mich super gefühlt und plötzlich hat es mega in meinen Rücken reingezogen. Ich kann gar nicht gerade stehen. Weil ich mich schlechter bewegen konnte, habe ich angefangen, Fehler zu machen. Ich habe eine Schmerztablette genommen und diese unfassbare Atmosphäre hat mich getragen. Ich habe einfach versucht weiterzuspielen, denn trotz allem hatte ich eine Chance. Der Schmerz hat mich aber die ganze Zeit begleitet. Selbst zwischen den Ballwechseln konnte ich mich nicht bewegen, wie ich es gerne gewollt hätte. Nach den Behandlungen in den Pausen war es immer ein bisschen besser, aber auch nicht super. Je länger das Spiel gedauert hat, desto schlechter wurde es.
Ohne die Rückenverletzung hätte ich das Spiel klar gewinnen können. Bis dahin hatte ich das Gefühl, dass ich es dominiert und unter Kontrolle hatte.
Ich hoffe, dass ich im Team wieder an den Start gehen kann und mich bis dahin erhole. Ich habe zum Glück noch eine knappe Woche, bis es weitergeht.“
Tamara Boros
„Das ist so bitter. Nina war die bessere Spielerin, bis die Verletzung kam. Sie hat gekämpft, konnte aber nur mit angezogener Handbremse spielen. Wir hoffen sehr, dass sie bis zum Mannschaftswettbewerb wieder fit ist.“
Hier zum ausführlichen Bericht.
Quelle: tischtennis.de
Liebe Nina – wir sind im Gedanken bei Dir und wünschen schnelle, gute Besserung!
Das darf wirklich nicht wahr sein! Wieder wird Nina in einem großen Turnier von einer Verletzung gestoppt. Jetzt heißt es für alle Nina- und Tischtennisfans die Daumen drücken, dass das medizinische Team des DTTB das Rückenproblem in den Griff bekommt und Nina dieses unglückliche Aus mental verarbeiten kann.
Liebe Nina - wir drücken alle Daumen und hoffen, Dich im Mannschaftswettbewerb an der Seite von Nana erfolgtreich um Medaillen kämpfen zu sehen …
Deine Berliner eastside Fans …
Im Zug nach Paris
Momentaufnahme: Nina und Nana grüßen alle eastside Fans
Vom 26. Juli bis 11. August kämpfen 10.500 Athletinnen und Athleten aus 206 Ländern in Paris um olympisches Gold.
Mit dabei unsere Asse Nina und Nana. Als Nummer 1 und Nummer 2 führen sie das deutsche Frauenteam in den Mannschaftswettbewerb.
Nina startet außerdem noch im Einzel und im Mixed an der Seite von Dang Qui. Nana rückt durch den verletzungsbedingten Ausfall von Ying Han im Einzelwettbewerb nach.
Beide sind sich sicher: „Die größte Chance auf eine Medaille haben wir im Mannschaftswettbewerb. Wir beide spielen seit Jahren bei eastside im Doppel zusammen und wissen, wie die andere tickt. Das kann gerade in kritischen Situationen von Vorteil sein. Wir hoffen natürlich, dass uns besonders alle eastside-Fans aus der Ferne unterstützen und die Daumen drücken. Zuspruch und Rückenwind aus der Heimat gibt zusätzliche Motivation."
Die Tischtennis-Wettbewerbe starten am 27. Juli mit den Einzeln und enden am 6. August mit den Endspielen in den Mannschaftskonkurrenzen.




