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eastside legt nach: 6:2 Sieg in Weil mit jüngster Bundesliga-Spielerin der Geschichte
Gelungener Einstand von Josi Neumann trotz Niederlage

Debutatin Josi Neumann, Elizabet Abrahamyan, Yaping Ding, Sabina Surjan und Coach Irina Palina Debutatin Josi Neumann, Elizabet Abrahamyan, Yaping Ding, Sabina Surjan und Coach Irina Palina

Noch bevor Yaping mit ihrem Matchball gegen Hana Arapovic den Auswärtssieg in Weil besiegelte, konnten man beim Team eastside in zufriedene Gesichter schauen, mit einer kleinen Ausnahme. Souverän hatte die Mannschaft von Irina Palina auch das zweite Saisonspiel mit 6:2 gewonnen und damit die Tabellenführung gefestigt.
Elizabet Abrahamyan wusste als Nummer 1 erneut zu überzeugen (3:1 gegen Hana Arapovic, 3:1 gegen Izabela Lupulesku), Yaping Ding steuerte mit starker Leistung ebenfalls zwei Punkte zum Gesamtsieg bei (3:1 gegen Lupulesku, 3:0 gegen Arapovic) und Sabina Surjan lieferte ebenfalls den erwartetet Punkt (3:0 gegen Ievgeniia Sozoniuk). Nach den Doppeln stand es 1:1.
Einzig Josephina - Josi - Neumann blickte etwas traurig drein. Dabei hätte sie allen Grund zu Freude und Stolz gehabt. Mit 12 Jahren ist sie die jüngste Spielerin in der Geschichte der Damen-Tischtennis-Bundesliga. Aber mehr noch hätte sie sich über ihre Leistung freuen können. In ihrem Match gegen die erfahrene Bundesliga-Spielerin Polina Trifonova kratzte Josi ziemlich stark an einer kleinen Sensation: Nervenstark konnte sie den ersten Satz mit 12:10 für sich entscheiden. Der zweite Satz ging mit 11:5 deutlich an die Weiler Spielerin. Wer nun glaubte, Josi würde klein beigeben, sah sich getäuscht. Couragiert und spielerisch stark zeigte der „Youngster“, warum sie zu den größten Talenten der Deutschen Tischtennis zählt. Äußerst knapp musste sie sich mit 10:12 und 9:11 Trifonova beugen.
„Das war eine richtig gute Leistung von Josi. Es hat wirklich nicht viel gefehlt, um das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. Dass sie nach dem Spiel und auch jetzt noch etwas geknickt ist, zeigt ihre professionelle Grundeinstellung. Wenn Du in die Box gehst, willst Du gewinnen. Ganz gleich, wer auf der anderen Seites des Tisches steht. Wenn Du verloren hast, bist Du sauer. Josi wusste nach dem Spiel, was sie hätte anders machen können. Darauf kommt es an,“ so eastside Trainerin Irina Palina. Und Josi? „Schade, ich hätte natürlich gern gewonnen. Ich möchte mich bei Elizabet, Sabina, Yaping und Irina bedanken. Sie haben mich ganz toll aufgenommen und mir ein gutes Gefühl gegeben. Gerade deshalb hätte ich am liebsten bei der Mannschaft mit einem Sieg bedankt", beschrieb Josi ihre Gefühlslage. Eastsides stets kritischer Manager Andreas Hain kommentierte: „Josi hat gezeigt, dass sie mitspielen kann." Sprach`s - und freute sich mit Josis Eltern über das gelungene Debut „der Kleinen“.