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Nana holt Titel in Düsseldorf

Im zweiten Anlauf hat es Nana  endlich geschafft. Zehn Monate nach ihrer Finalniederlage beim ersten Januar-Feeder 2022 gegen Barbora Balazova (Slowakei) sicherte sich die Weltranglisten-22. in ihrer Wahlheimat Düsseldorf den Titelgewinn im Damen-Einzel durch einen ungefährdeten 11:4, 11:2, 11:6 und 11:9-Endspielerfolg über die 60 Plätze im ITTF-Ranking hinter ihr notierte Natalia Bajor. Die Polin hatte in der Vorschlussrunde mit einem 4:3-Erfolg über Japans Top-Talent Miwa Harimoto überrascht, das gestern im Viertelfinale die an Position eins gesetzte Weltranglisten-14. Nina Mittelham (Berlin) aus dem Turnier befördert hatte.

Doch gegen das taktisch klug und ungemein sicher aufspielende Penholder-Ass fand Bajor im Finale nie ein probates Rezept und kam nur im vierten Durchgang in die Nähe eines Satzgewinns. Xiaona Shan hatte zuvor in einem hochklassigen Halbfinalmatch auch die starke Japanerin Miyu Nagasaki mit 4:3 besiegt. Die 39-jährige EM-Dritte lieferte der 19 Jahre jüngeren japanischen Linkshänderin einen großen Kampf und wandelte gegen die Nummer 43 des ITTF-Rankings einen 0:2- und 2:3-Satzrückstand noch in einen verdienten Sieg um. 

Die mit Bedenken über ihr Leistungsvermögen in den Feeder gestartete Turniersiegerin zeigte sich nach dem Finale rundum zufrieden: "Ich bin eher skeptisch in das Turnier gegangen, denn ich hatte am Anfang gar keine gute Form, war zudem etwas müde und auch relativ stark erkältet. Ich habe dann aber einfach von Spiel zu Spiel gekämpft und im Laufe des Turniers für mich selbst etwas überraschend immer besser zu meinem Spiel gefunden. Kämpfen lohnt sich eben immer - und jetzt freue ich mich total über den Turniersieg."